Die Aschewolke und die damit einhergehende Sperrung des Luftaums war für die Touristikunternehmen in Deutschland eine Katastrophe.
Das Handling, hier müssen die Reisebüros mal besonders gelobt werden, war eigentlich ganz professionell. Bis auf einige Hotlines der Fluggesellschaften wurde den Kunden meist schnell und unbürokratisch geholfen. Auch ein Lob verdienen die Hotels. Die Gäste, die wegen der Aschewolke nicht plangemäß abreisen konnten, bekamen zu meist sehr moderaten Preisen ihre Zimmer verlängert. Bei den Pauschaltouristen wurden die Kosten des längeren Aufenthalts gar vom Veranstalter übernommen. Die Fluggesellschaften setzten sofort nach Öffnung des Flugraums Sondermaschinen ein um alle Gäste schnellstmöglich zurückzuholen. Eine unserer Kundinnen hat sich gar über den längeren Aufenthalt im Zielgebiet gefreut;-) Sie war bei Freunden zu Besuch. Alles in allem betrachtet waren auch diesmal Pauschaltouristen, die über ein Reisebüro gebucht hatten, besser gestellt als die die über das Internet oder die Fluggesellschaft selbst gebucht hatten. Die Reisebürokunden hatten eine schnelle Informationsmöglichkeit über eine normale Festnetznummer, hingen nicht stundenlang in irgendwelchen Warteschleifen und wurden vor Ort von den Reiseleitungen stets auf dem laufenden gehalten. Der verlängerte Aufenthalt im Zielgebiet verursachte Ihnen keine extra Kosten und niemand stand auf der Strasse.